Gefährliches Hobby
Posted by Torsten - 30/09/09 at 01:09:49 pmMotorradfahren ist für viele eine Leidenschaft. Um sich eine Honda oder eine Yamaha leisten zu können, greifen einige sogar auf eine Motorradfinanzierung zurück. Ein Motorrad finanzieren zu müssen, ist für sie nichts im Vergleich zu dem, was sie fühlen, wenn ihnen der Fahrtwind entgegenschlägt. Dabei ist Motorradfahren ein gefährliches Hobby. Jedes Jahr sterben zahlreiche Menschen bei Unfällen mit Zweirädern.
Zum einen liegt das am fehlenden Schutz. Hat man einen Unfall mit dem Auto, schützt die Karosserie. Ein kleiner Auffahrunfall verursacht meistens nur einen Blechschaden. Motorradfahrer dagegen verletzen sich selbst bei einem Unfall mit einer geringen Geschwindigkeit oft schwer. Der einzige Schutz, den sie haben, ist ihr Helm und der Schutzanzug. Ansonsten sind sie den Kräften, die auf sie wirken, ausgeliefert. Meistens ist es nicht einmal der Sturz an sich, der zu schlimmen Verletzungen führt. Rennfahrer beweisen, dass sie mit der richtigen Falltechnik das Schlimmste verhindern können. Auf der Straße sind allerdings viele Hindernisse. Andere Autos, Bordsteine oder Leitplanken werden so zu tödlichen Gefahren.
Dass man beim Motorradfahren ein Risiko eingeht, liegt auch an den hohen Geschwindigkeiten. Eine große Maschine kann in kurzer Zeit auf deutlich mehr als 200 Kilometer pro Stunde beschleunigt werden. Unerfahrenen Fahrern, die sich überschätzen, wird das oft zum Verhängnis. Plötzlich kommt eine Kurve, die sie nicht mehr bekommen und schon ist es passiert. Motorradfahrer sind äußeren Einflüssen viel stärker ausgeliefert als Autofahrer. Während einem im Wagen ein Regenschauer nichts ausmacht, wird das Fahrer auf zwei Rädern zur Rutschpartie. Dann reicht ein bisschen zu viel Gas, um das Motorrad unlenkbar zu machen.
No Comments yet »
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI
Einen Kommentar hinterlassen
19 queries. 0.660 seconds. Impressum