1970 – das Geburtsjahr von Emerson, Lake & Palmer
Posted by Torsten - 25/08/09 at 07:08:46 amWenn sich drei Musiker mit Produzenten- und Bühnenerfahrung zusammen tun, kann nur etwas Gutes dabei heraus kommen. Schaut man sich die Erfolgsgeschichte der Rockband Emerson, Lake & Palmer an, findet man das voll und ganz bestätigt. Schon sechs Tage nach dem ersten Auftritt nahm die Band an dem großen englischen Rockfestival Isle of Wight teil, wo sie mit damals schon bekannten Musikern und Bands wie Supertramp, Lighhouse, Chicago, Miles Davis, Jimmy Hendrix und Donovan zusammen trafen. 1970 konnten bei diesem Festival mehr als eine halbe Million Besucher verzeichnet werden, die die Botschaft der musikalisch interessanten neuen Rockband E.L.P. in alle Welt hinaus trugen. Schon wenige Monate später konnte man auch aus eigener Kraft Konzerthallen mit mehreren Tausend Besuchern füllen.
In den Jahren von 1970 bis 1977 konnten die drei Bandmitglieder Keith Emerson, Greg Lake und Carl Palmer einen Erfolg nach dem anderen feiern. Ihre Alben und Singleauskoppelungen rückten durchweg bis in die vorderen Plätze der Charts vor. Das wiederum führte dazu, dass die drei jungen Musiker die Ansprüche an sich selbst und ihre Musik immer höher schraubten. Letztendlich konnten die technischen Möglichkeiten einer mobilen Konzertbühne mit ihren anspruchsvollen Arrangements kaum noch Schritt halten. Der größte wirtschaftliche Fehler der drei Musiker war das Engagement eines 80-köpfigen Symphonieorchesters, das sie auf ihrer Amerikatournee begleiten sollte und wo wegen Auseinandersetzungen mit der zuständigen Gewerkschaft zahlreiche große Konzerte abgesagt werden mussten. Das endgültige Aus nach einem Comeback im Jahr 1992 kam allerdings durch Differenzen innerhalb der Band, gesundheitliche Ausfälle bei zwei Bandmitgliedern sowie die angeschlagene Stimme des Frontsängers Greg Lake im Jahr 1998.
Webradio: so funktioniert`s
Posted by Torsten - 18/08/08 at 08:08:23 amDie Webradio-Landschaft ist vielfältig, so dass auch die ausgefallensten Musikgeschmäcker bedient werden. Der Empfang ist grundsätzlich weltweit möglich, was das Internetradio aus der gebietsweisen Abhängigkeit der UKW-Sender hebt. Die Inhalte werden meist per Streaming, einer Audio Technik, übertragen und hierzu entsprechend komprimiert. Mit diesen Kompressionsverfahren werden beispielsweise bestimmte Frequenzbereiche heraus gefiltert, welche für das menschliche Ohr ohnehin nicht hörbar sind und somit die zu übertragende Datenmenge verringert. Die Übertragung des digitalen Radios geht also recht einfach von Statten, schließlich stellt die Komprimierung die moderne Technik vor keine Probleme - notwendig ist jedoch eine möglichst optimale Geschwindigkeit, um das Internetradio bestmöglich empfangen zu können. Empfehlenswert für Interessenten ist hier stets ein DSL-Anschluss, welcher am besten mit einer Flatrate beim Provider gekoppelt ist, welche keine zeitliche Begrenzung bei der Internetnutzung notwendig macht. Das Webradio kann, wenn gewünscht, stets während des PC-Betriebs laufen, wer das Onlineradio auch unabhängig von seinem Rechner nutzen möchte, kann allerdings auch auf ein externes Empfangsgerät umsteigen. Die neuen externen Geräte für den Empfang des Internetradios sind dem herkömmlichen Radio sehr ähnlich, nur dass sie nicht per Antenne empfangen, sondern mit dem heimischen Netzwerk verbunden werden. Auch die externen Geräte haben Senderlisten und Favoritenlisten, wie sie auch am Rechner angelegt werden können – für den PC sind diese Programme zur besseren Übersicht über alle Sender übrigens auch bereits kostenlos erhältlich. Ist ein DSL- oder vergleichbarer Anschluss vorhanden, steht dem Webradio-Empfang also quasi nichts mehr im Wege – nur die Auswahl aus dem enormen Pool von mehreren Hunderttausenden Sendern muss schließlich noch selbst getroffen werden!
Die heutigen Klangschalen
Posted by admin - 27/06/08 at 09:06:47 pmHeute werden Klangschalen bei Klangschalenmassagen eingesetzt, allerdings sind sie lange nicht mehr so ausgestaltet, wie es vor Jahrhunderten in ihren Ursprungsländern Tibet, China und Indien der Fall war. Das liegt daran, dass man auf viele Teile des alten Wissens der Inder und der Tibeter heute nicht mehr zugreifen kann. Viele Teile des alten Wissens ist verschollen oder wird absichtlich geheim gehalten. Wie sich die Welt ständig verändert, verändert sich auch der Umgang mit den Klangschalen und ist daher ganz anders, als es früher der Fall war. In der heutigen Zeit ist es aber auch erforderlich, sich weiterzuentwickeln und Methoden zu finden, um die äußere und innere Welt in einen harmonischen Einklang zu bringen. Die Klangmassage ist hierzu ein geeignetes Instrument.
Während einer Klangschalenmassage liegt man bekleidet auf dem Fußboden auf einer Matte und begibt sich idealerweise in eine sehr entspannende Haltung. Der Therapeut setzt die Klangschalen auf den Körper auf, wobei bis zu zehn Klangschalen gleichzeitig verwendet werden. Die Klangschalenwerden mit einem Klöppel angeschlagen, wodurch Töne entstehen, die durch den menschlichen Hörvorgang in Vibrationen umgesetzt werden. Die Vibrationen breiten sich durch das Wasser im menschlichen Körper aus und wirken im gesamten Körper wie eine ganz sanfte Massage. Hierdurch ist der Patient in der Lage, innere Blockaden und Verspannungen wahrzunehmen und diese zu lösen. Daneben kann mit einer Klangmassage eine sehr tiefe Entspannung herbeigeführt werden, die neue Kraft für den alltäglichen Stress gibt. Ein weiterer positiver Effekt einer Klangschalenmassagen ist, dass das Selbstbewusstsein gestärkt und die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert werden.
Vernachlässigte Zielgruppen
Posted by Torsten - 03/04/08 at 12:04:30 pmMit einem Anteil von 40 % an Internetnutzern über 14 Jahren hinkt Deutschland im internationalen Vergleich zwar immer noch hinterher was die Internetverbreitung betrifft, kann aber beharrlich aufholen. Zuwachsraten können hier besonders Personengruppen verzeichnen, die Früher ein stiefmütterliches Dasein in den Nutzerstatistiken geführt haben: Frauen und über 50-Jährige. Fast 60 % der Frauen und etwa 65 % der Älteren nutzen mittlerweile regelmäßig das Web, werden als potentielle Zielgruppe im Internet aber oftmals noch vernachlässigt. Heute nutzen mehr Silver Surfer, also Personen ab 60 Jahren, das Web als Jugendliche, die Massenindustrie vertraut allerdings weiterhin auf Großteils jugendliche Inhalte. Nieschenanbieter haben das Potential der Alten selbstverständlich längst erkannt und bieten z.B. Reiseangebote für jung gebliebene Senioren und Ähnliches im Web an, in der Gesamtheit sind die Angebote für Ältere und Frauen aber weiterhin spärlicher gesät als Inhalte für die junge Generation. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich derzeit generationsübergreifend Videos und Audioangebote im Internet – Anbieter wie Youtube haben längst zahlreiche Ableger auf den Plan gerufen. Audiodateien im Web sind bei mehr als 20 % der User beliebt, die Hälfte von ihnen nutzt hier regelmäßig das Webradio. Private wie öffentliche Sendeanstalten haben dieses Potential mittlerweile erkannt und stellen einen Großteil ihrer Programminhalte auch im Internet bereit. Während die Öffentlichen bereits seit Jahren ihre Programme digital aufarbeiten, zielen die Angebote der meisten Privatsender oft auf aktuelle Angebote ab, deren Verbreitung digital noch unterstützt werden soll. In den kommenden Jahren wird auch die Massenindustrie die Potentiale von bisherigen Ranggruppen wie den Älteren erkennen und entsprechende Angebote bereitstellen – bis dahin haben Nieschenanbieter aber genügend Zeit, ihre Konzepte quasi konkurrenzlos im Internet umzusetzen.
Sängerinnen mit Erfolg finden und engagieren
Posted by admin - 29/03/08 at 08:03:18 pmKleinere Events können - insbesondere dann, wenn es um dezente Begleitung im Hintergrund geht - z.B. von einem Jazz-Trio, eventuell sogar von einem Duo gut musikalisch begleitet werden. Die Bandgröße richtet sich dabei nach der Frage, in erster Linie Hintergrundmusik vorgesehen ist oder ob stärkere Präsenz eingefordert wird. Wenn es z.B. um Partymusik oder eine Galaband geht, ist ein Quarett als Minimum anzusehen. Bei der Suche nach der passenden Sängerin wird man im Internet schnell fündig: Einfach ” Sängerin ” in eine Suchmaschine eintippen und schon ist man mit einer Fülle von Anbieterinnen konfrontiert. Doch wie die Spreu vom Weizen trennen?
Ein erster akkustischer Eindruck kann sich bereits on-line ergeben, denn mp3-Datein für zum Probehören finden sich bei vielen Sängerinnen bereits auf der homepage. Anzahl und Qualität von Konzertterminen sowie Referenzen sind ein weiterer wichtiger Indikator. Einschränkend muss dazu allerdings gesagt werden, dass viele Konzerte nicht öffentlich sind und daher in der Regel auch nicht publik gemacht werden. Eine wirklich gute Einschätzung zu einer Sängerin hat man allerdings erst dann, wenn man sie live erlebt hat. Ratsam ist es daher, die Sängerinnen in der engeren Auswahl auf einem Live-Konzert anzuhören!
Vladimir Horowitz
Posted by admin - 27/03/08 at 08:03:57 pmAber anders als Glenn Gould gelang ihm zwölf Jahre später ein sensationell erfolgreiches öffentliches Comeback in der Carnegie Hall. Diese Rückkehr in die Öffentlichkeit stellte sehr schnell wieder den Ruf des Pianisten her, einer der Genies unter den Klaviervirtuosen zu sein. Vor allem seine Interpretationen von Frederic Chopin, Franz Liszt und Robert Schumann, aber auch der russischen Komponisten Sergei Rachmaninow und Alexander Skrjabin zeigen ihn nicht nur in technischer Perfektion, sondern als Pianisten mit gewaltigem Kraftpotenzial, der seine Virtuosität aber voll in den Dienst des musikalischen Ausdrucks stellt. In seinen späteren Jahren entdeckte Horowitz seine Liebe zu Domenico Scarlatti, dessen Sonaten er teilweise eingespielt hat. Diese spätere Phase in seinem Leben war gekennzeichnet durch umjubelte Konzerte, aber auch von Jahren der Zurückgezogenheit und Depression.
Immer wieder zog er sich aus dem Konzertbetrieb zurück, um dann doch wieder auf die Bühne zurückzukehren. Die größte Überraschung für sein Publikum war, als er mit über 80 Jahren eine Konzertreise in die Sowjetunion unternahm, dem Land, dem er vor über 60 Jahren den Rücken gekehrt, und es seitdem nicht besucht hatte. Seine letzten öffentlichen Auftritte fanden im Frühling 1987 in Deutschland statt. Bis wenige Tage vor seinem Tod war er mit Aufnahmen beschäftigt. Horowitz starb am 5. November 1989 in seinem Haus in New York. Horowitz hinterließ sein musikalisches Erbe jedoch nicht nur in Form von Tonträgern. Er gab, vor allem in den 40er Jahren auch Klavierunterricht. Sein heute prominentester Schüler ist der amerikanische Pianist und Komponist Byron Janis, dessen Klavierlehrer Horowitz in den Jahren 1944-1947 war.
Musikgenüsse der Extraklasse in Wien
Posted by admin - 24/03/08 at 08:03:42 pm1999 gründete Josip Susnjara „Sound of Vienna“, eine Konzertveranstaltungs- und Künstlervermittlungsagentur, mit dem Ziel, die beliebte Musik Wiens zu pflegen. Dass man diese Mission äußerst erfolgreich erfüllt, zeigen die mittlerweile mehr als 500 klassischen Konzerte, die nicht nur in Wien, sondern auch auf Tourneen in Europa, Asien und Nordamerika für Begeisterung sorgten. Das Kerngeschäft von Sound of Vienna liegt in den Tag für Tag im Kursalon Wien veranstalteten Strauß & Mozart Konzerten, die das Salonorchesters Alt Wien zum Besten gibt. In dem historischen Gebäude im Stadtpark erfreuten sich bereits Konzerte der Strauß-Brüder größter Beliebtheit und so bildet es nun den perfekten Rahmen für das Salonorchester und seine Operettenmelodien, Walzerklänge, Polkas und Opernarien. Untermalt werden die erstklassigen Opernstimmen von ausgezeichneten Ballettsolisten, welche die Gäste ins Wien der „guten alten Zeit“ entführen.
Will man sich nicht nur der Musik, sondern auch lukullischen Offenbarungen hingeben, kann man den Abend als „Concert & Dinner“ buchen und zusätzlich zum unvergleichlichen Musikerlebnis im Lanner Saal des Kursalons auch ein köstliches Menü in der mondänen Atmosphäre des Cafe Restaurant Johann genießen. Allen Besuchern steht es frei, ob die Leckerbissen vor oder nach dem Konzert eingenommen werden. Aber nicht nur als Konzertveranstalter ist Sound of Vienna erfolgreich tätig, sondern auch als Künstlervermittlung. Anhand der ständigen Verbindung zu österreichischen Künstlern und Künstlerinnen erster Güte ist Sound of Vienna die beste Anlaufstelle für all jene, die Künstler für eine eigene Veranstaltung buchen möchten. Sound of Vienna vermittelt nicht nur hochwertige Musiker aus verschiedenen Stilrichtungen, sondern Künstler aus allen erdenklichen Kunstrichtungen wie beispielsweise auch Zauberer, Artisten, Feuerschlucker oder Clowns.
Karaoke - Freizeitbeschäftigung mit Spaßgarantie
Posted by admin - 17/03/08 at 08:03:47 pmSingen macht glücklich, das ist erwiesen. Während des Singens werden Stresshormone abgebaut, die Atemwege in ihrem vollen Volumen genutzt, man fühlt sich danach befreiter und gesünder. Dennoch singen heutzutage nur noch die wenigsten Menschen. Es ist jedoch erkennbar, dass sich das wieder ändern soll. Karaoke-Bars liegen seit ca. dem Jahr 2000 wieder voll im Trend. Die Tatsache, sich mit Freunden am Wochenende zu treffen und Musik zu machen, ist für Viele vielleicht nur eine Erinnerung aus ihrer Jugendzeit, erlebt in Karaoke-Bars momentan eine Renaissance. Egal ob Bob Dylan’s „blowin’ in the wind“ oder Herbert Grönemeyers „Flugzeuge im Bauch”, in Karaoke-Bars leben Klassiker der Musikgeschichte wieder auf. Das Konzept von Karaoke-Bars ist einfach, aber effektiv: Jeder hat die Möglichkeit zu singen, vorausgesetzt er traut sich. Alternativ kann man auch als Gruppe auftreten, so dass Karaoke die Funktion eines Gruppenerlebnisses einnimmt. Textliche Unsicherheiten gibt es nicht, da der Text während des Auftritts auf einem Monitor angezeigt wird.
Lediglich die Melodie sollte der Sänger schon einmal gehört haben. Sollte der Sänger dennoch mit seinem Auftritt unzufrieden sein, so verdient er sich zumindest den Applaus des geduldigen Publikums. Karaoke bedeutet in erster Linie Spaß. Die Qualität der Auftritte spielt nur eine untergeordnete Rolle. Für alle, die Karaoke erproben wollen, bietet sich auch Sing-Star an, ein Programm für die Play-Station 3. Hier erhält der Sänger die Möglichkeit, seine Gesangsfähigkeiten für den ersten großen Auftritt in einer Karaoke-Bar zu trainieren. Abschließend ist zu erwähnen, dass Karaoke ein tolles Freizeitvergnügen darstellt. Es ist eine geeignete Plattform, seine Stimme zu benutzen, sich mit Freunden zu treffen und Spaß zu haben. Ein professioneller Sänger wird man durch Karaoke nicht, aber vielleicht entdeckt man für sich selbst den Spaß am Singen wieder, so dass der Eine oder Andere sich aufgrund seiner Erfahrungen mit Karaoke zum Beispiel einen Chor sucht, um seine Gesangsfähigkeiten zu verbessern.
Das Werk der Clara Schumann
Posted by admin - 10/03/08 at 08:03:26 pmBeeinflusst von ihrem Vater und Klavierlehrer, schuf die junge Komponistin Clara ganz ihrem pianistischen Repertoire entsprechend virtuos-brillante Stücke wie Romance variée op. 3 oder Souvenir de Vienne op. 9. Doch schon früh begann sie, indem sie sich an Schumann, Chopin und Mendelssohn orientierte, einen eigenen Stil zu entwickeln, der von einer ausgereiften formalen Gestalt ebenso wie von einer einfallsreichen und überaus geschickten melodischen Erfindungsgabe zeugt. Am frühesten zeigt sich dies in den Soirées musicales opp. 5 und 6. Nach ihrer Heirat widmete sie sich, von ihrem Ehemann inspiriert, zunächst vor allem der Komposition von Liedern für eine Stimme und Klavier, von denen einige in Robert Schumanns op. 37 einflossen.
In ihrem gesamten Schaffen stellt das Klaviertrio g-moll op.17 von 1846 in seiner meisterhaft gearbeiteten Form und dem melancholischen Grundcharakter sicherlich ihr bedeutendstes Werk dar; auch heute noch bildet es einen festen Bestandteil des allgemeinen Konzertrepertoires. In der fruchtbaren Zusammenarbeit mit Robert erweiterte Clara ihr pianistisches Repertoire, das bis dahin doch überwiegend zeitgenössische, moderne Kompositionen wie von Czerny, Herz, Hünten, Kalkbrenner umfasst hatte, und beide beschäftigten sich intensiv mit D. Scarlatti und J.S. Bach. Besonders geachtet wurde Clara im Laufe ihrer Karriere als Interpretin von Werken Beethovens und Chopins. Auch trug sie wesentlich dazu bei, die Kompositionen ihres Ehemannes, sowohl im Musikunterricht als auch im Konzertsaal, nach außen zu tragen. Seit Roberts Tod widmete Clara sich verstärkt seinem Werk, indem sie mit Hilfe ihres langjährigen Freundes Johannes Brahms die Robert-Schumann-Gesamtausgabe in die Wege leitete und einen Band von Roberts Jugendbriefen veröffentlichte.
Barmusik - eine Frage der Lautstärke
Posted by admin - 08/03/08 at 08:03:53 pmBarmusik auf Veranstaltungen beinhaltet besonders in kleinerem Rahmen ein grundsätzliches Problem: das der Lautstärke. Und da es sich bei Barmusik oft um jazzähnliche Besetzungen handelt, wird ein Mindestpegel, nämlich derjenige eines akustischen Harmonieinstrumentes, nicht unterschreitbar sein. Leisete Variante wäre eine Gitarre-Bass-Kombination, die in der Realität aber so gut wie niemals auftaucht. Typisch sind Besetzungen um einen Pianisten herum. Kommen Blas- und Schlaginstrumente hinzu, steigt die Dezibelzahl sprunghaft an. Viele Veranstalter entscheiden sich deshalb gegen komplette Bands und beschränken sich auf einen Klavierspieler. Doch auch das kann schon zu Störungen intensiverer Gespräche führen. So ist besonders darauf zu achten, dass das Klavier in eine möglichst entfernte Position zum Hauptteil der Gäste platziert wird, sodass niemand belästigt wird, jedoch immer die Möglichkeit besteht, sich nach Interesse um den Musiker zu sammeln. Die Hochzeit bildet dabei einen Spezialfall unter den Veranstaltungen: Barmusik fungiert hier nicht als durchgehende Untermalung, sondern als von Reden und Brautspielen unterbrochene Musikpräsentation zu bestimmten Zeiten und an - so möglich - bestimmten Orten der Lokalität.
Bestens passt Barmusik beim Eintreffen der Verwandten, Freunde und Bekannten sowie beim Sektempfang. Obwohl Tischmusik zur Übertönung von Essensgeräuschen seit der Renaissance bekannt ist, zeigt die Praxis, dass Gäste beim Speisen noch mehr als sonst eine zu laute Musik bemängeln. Gut hingegen kommen am späteren Abend musikalische Extraeinlagen an, die meist den Charakter von Minikonzerten annehmen. Bei der Auswahl der Musiker ist besonders auf deren Repertoire zu achten, wonach sich der Veranstalter intensiv erkundigen sollte. Zu oft ist schon es vorgekommen, dass die Gäste nach ganz anderer Musik verlangen als dem üblichen Softjazz. Pop- und sogar alte Schlagernummern sollten zur Abwechslung des Programms kein Problem darstellen. Da sich die Altersstruktur der Hochzeitsteilnehmer entsprechend der beteiligten Generationen extrem weit auffächert, haben sich Musikzusammenstellungen nach einzelnen Dekaden bewährt. Linktipp: Barmusik für die Hochzeit
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