1970 – das Geburtsjahr von Emerson, Lake & Palmer

Wenn sich drei Musiker mit Produzenten- und Bühnenerfahrung zusammen tun, kann nur etwas Gutes dabei heraus kommen. Schaut man sich die Erfolgsgeschichte der Rockband Emerson, Lake & Palmer an, findet man das voll und ganz bestätigt. Schon sechs Tage nach dem ersten Auftritt nahm die Band an dem großen englischen Rockfestival Isle of Wight teil, wo sie mit damals schon bekannten Musikern und Bands wie Supertramp, Lighhouse, Chicago, Miles Davis, Jimmy Hendrix und Donovan zusammen trafen. 1970 konnten bei diesem Festival mehr als eine halbe Million Besucher verzeichnet werden, die die Botschaft der musikalisch interessanten neuen Rockband E.L.P. in alle Welt hinaus trugen. Schon wenige Monate später konnte man auch aus eigener Kraft Konzerthallen mit mehreren Tausend Besuchern füllen.

In den Jahren von 1970 bis 1977 konnten die drei Bandmitglieder Keith Emerson, Greg Lake und Carl Palmer einen Erfolg nach dem anderen feiern. Ihre Alben und Singleauskoppelungen rückten durchweg bis in die vorderen Plätze der Charts vor. Das wiederum führte dazu, dass die drei jungen Musiker die Ansprüche an sich selbst und ihre Musik immer höher schraubten. Letztendlich konnten die technischen Möglichkeiten einer mobilen Konzertbühne mit ihren anspruchsvollen Arrangements kaum noch Schritt halten. Der größte wirtschaftliche Fehler der drei Musiker war das Engagement eines 80-köpfigen Symphonieorchesters, das sie auf ihrer Amerikatournee begleiten sollte und wo wegen Auseinandersetzungen mit der zuständigen Gewerkschaft zahlreiche große Konzerte abgesagt werden mussten. Das endgültige Aus nach einem Comeback im Jahr 1992 kam allerdings durch Differenzen innerhalb der Band, gesundheitliche Ausfälle bei zwei Bandmitgliedern sowie die angeschlagene Stimme des Frontsängers Greg Lake im Jahr 1998.

Plastikkugeln als Speichermedium

Die DVD gehört bislang zu den Speichermedien, die neben der Blu-ray-Disc die größte Speicherkapazität haben. Das könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn ein neues optisches Speichermedium aus winzigen Kunststoffkügelchen schlägt die DVD um Längen. Der neue Datenträger ist eine Art Gitter, das die Plastikkugeln, die mit fluoreszierenden Farbstoffen ausgestattet sind, trägt. Die optischen Eigenschaften der Kügelchen werden beim Speichern so verändert, dass sie entweder eine 1 oder eine 0 verkörpern. Im Moment kann so bereits eine doppelt so hohe Speicherdichte wie bei der DVD erreicht werden. Die Forscher Naoki Kobayashi und Chikara Egami von der Universität in Shizuoka planen jedoch, die Kügelchen dreidimensional anzuordnen, um so die Dichte noch einmal deutlich zu erhöhen. Geplant ist dabei die 10-fache Speicherdichte einer DVD. Bislang haben die Kügelchen einen Durchmesser von 500 Nanometern. Neben der dreidimensionalen Anordnung soll die Größe der Kügelchen noch einmal deutlich verkleinert werden, um den Plan in die Tat umsetzen zu können. Fraglich ist nur, ob sich diese Entwicklung durchsetzen kann. Mit der Blu-ray-Disc hat diese neue Form eine starke Konkurrenz. Außerdem soll 2010 die Teradisc auf den Markt kommen, die eine Speicherkapazität von etwa einem Terabyte haben soll. Somit ist unklar, ob die Plastikkügelchen mithalten können.
Im Bereich der dauerhaften Speichermedien tut sich also einiges. Aber auch flüchtige Speichermedien sind einem steten Wandeln unterworfen. Gab es beim Arbeitsspeicher zum Beispiel anfangs nur den RAM, kamen im Laufe der Zeit immer wieder neue Entwicklungen wie der SDRAM, der DDR RAM, der DDR2 RAM und der DDR3 RAM hinzu.

Scrapbooking-Tipps

Scrapbooking, ein angesagtes und kreatives Hobby. Viele Bastelfreunde erstellen bereits aufwendige Fotokollagen und hübsche Alben, indem sie Fotos kreativ anordnen und mit individuellen Gestaltungselementen versehen. Monika Thon-Soun erstellt Layouts für Scrapbooking-Fans, die auch die digitale Welt erobern möchten und gestaltet selbst nach Herzenslust ihre privaten Kollagen und Fotoalben.
Monika empfiehlt, die ersten Scrapbooking-Versuche ganz locker anzugehen. Bei einer Durchsicht aller Fotos, die für eine Verwendung in Frage kommen, greift man meist ganz intuitiv zu den schönsten und harmonischsten Schnappschüssen. Dabei sollte man im Zweifelsfall aber lieber ein bis zwei Fotos weglassen, damit das Scrapbooking-Kunstwerk nicht zu überladen wirkt. Lücken dürfen gern verbleiben, wenn sie sich in das Design einfügen. Am wichtigsten ist es, dass die gesamte Seite in sich schlüssig und harmonisch wirkt. Da das Auge automatisch immer ins Zentrum der Seite wandert, sollte das leitende Foto in der Mitte angebracht werden oder zumindest sollten die Fotos nie am Rand um eine leere Mitte herum angeordnet werden. Auch wenn das Auge sich vorrangig der Mitte der Seite zuwendet, sollte aber auch der Rand gestaltet werden. Offene Ränder wirken oft unruhig und unfertig. Fotos können für die individuelle Gestaltung beim Scrapbooking natürlich auch beschnitten oder vor ihrem Druck digital bearbeitet werden. Von einer Landschaftsaufnahme in hoher Auflösung soll vielleicht nur ein einzelnes Element in die Kollage einfließen oder mit Hilfe der digitalen Bildbearbeitung verfremdet werden. Wer seine Scrapbooking-Kollagen digital erstellt, kann ebenfalls auf vielfältige Methoden zur Bildbearbeitung zurück greifen, mit deren Hilfe sich Fotos aus- oder beschneiden sowie in ihren Farben verändern lassen.

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